Abtreibungsmoratorium – Jetzt!

Der Journalist und Fernsehmoderator Giuliano Ferrara, Chefredakteur der italienischen Tageszeitung Il Foglio, forderte am 19. Dezember 2007, nachdem er den Beschluß der UNO über die Aussetzung der Todesstrafe begrüßte, ein großes Moratorium gegen das „Blutbad an Unschuldigen“. Abtreibung ist immer die Tötung eines unschuldigen Menschen. Eine Aussetzung der Abtreibung wäre nicht nur vernünftig, sondern gerecht und fair, so Ferrara. Dieser international diskutierten und nicht nur von Katholiken anerkannten Forderung schließen wir uns an.

Wir fordern den deutschen Bundestag auf, Artikel 2 (2) des Grundgesetzes „Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit“ uneingeschränkt zu achten und mit dem Zusatz „von der Zeugung bis zum natürlichen Tod“ zu ergänzen, so daß der Artikel 2 des Grundgesetzes mit „Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit, von der Zeugung bis zum natürlichen Tod.“ beginnt.

Der deutsche Bundestag und die deutsche Bundesregierung werden weiters aufgefordert, sich bei den Vereinten Nationen um eine Ergänzung von Artikel 3 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte einzusetzen, der heute lautet: „Jeder Mensch hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.“ Vor dem Komma soll der Zusatz „von der Zeugung bis zum natürlichen Tod“ eingefügt werden, so daß der Artikel 3 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte künftig lautet: „Jeder Mensch hat das Recht auf Leben von der Zeugung bis zum natürlichen Tod, Freiheit und Sicherheit der Person.“

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